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Vítezslav Novák
Novák: Toman und die Waldfee - op. 40, für Orchester
UE6363
Ausgabeart: Partitur
Format: 250 x 340 mm
Seiten: 154
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Beschreibung
1906–07 komponierte Vítězslav Novák Toman und Waldfeeauf ein Gedicht von Ladislav Čelanský. Novák fasste den Inhalt von seiner symphonischen Dichtung für großes Orchester knapp zusammen:
„Getrieben von einer geheimnisvollen Unruhe, entschloss sich Toman, am Abend vor dem Tag des heiligen Johannes seine Geliebte aufzusuchen. Sein Verdacht hatte ihn nicht getäuscht: Sie betrog ihn mit einem anderen. Er ging in den Wald und starb dort in der Umarmung einer Waldfee.”
Vladimír Lébl schreibt über dieses Werk:
„In Wirklichkeit hat auch diese Komposition einen deutlich subjektiven Charakter und ist ein Abbild des von unbändiger Liebesleidenschaft gepeitschten Inneren Nováks. Hier spielten sowohl eigene Erlebnisse als auch unvergessliche Eindrücke aus der Lektüre Strindbergs, den erotischen Zeichnungen Félicien Ropses und nicht zuletzt der Strauss-Oper Salome eine Rolle. Diese gleichsam tschechische Salome weist auch in ihrer musikalischen Faktur und in ihrer gesamten stürmischen Dringlichkeit deutliche Klangverwandtschaften mit der Musik Richard Strauss’ auf: ein dichtes polyphonisches Gewebe mit steilen Dissonanzstürzen in den einzelnen Stimmen, mit dauernden Erschütterungen der Klangmasse, mit Wirbeln von wilden, in unaufhaltsamer Hast vorwärtsdringenden Leidenschaften.
Als dieses Werk am 05. Mai 1908 zum ersten Mal aufgeführt, und im Zusammenhang mit den vorhergehenden großen Werken Nováks beurteilt wurde, erweckte es durch seine Kühnheit und Rücksichtslosigkeit Bewunderung. Den Zeitgenossen schien es, als hätte Novák nicht nur die Grenze seiner Entwicklung, sondern die Grenze der Musik überhaupt erreicht.” (Vladimír Lébl: Vítězslav Novák, Prag 1968)
Christoph Schlüren
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Ausgabeart: Partitur
Format: 250 x 340 mm
Seiten: 154