

Frank Martin
1. Konzert
Kurz-Instrumentierung: 2 2 2 2 - 4 3 3 0 - Pk, Schl - Str
Dauer: 17'
Widmung: dédié à Walter Frey
Solisten:
Klavier
Instrumentierungsdetails:
2 2 2 2 - 4 3 3 0 - Pk, Schl - Str
Martin - 1. Konzert für Klavier und Orchester
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Frank Martin
Martin: 1. KonzertInstrumentierung: für Klavier und Orchester
Ausgabeart: Partitur
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Hörbeispiel
Werkeinführung
Auszug aus dem Vorwort der Repertoire Explorer Studienpartitur:
Das 1. Konzert für Klavier und Orchester ist Frank Martins erstes gültiges Werk für Instrumentalsolist und Orchester, er komponierte es in den Jahren 1933-34. Die Uraufführung am 22. Januar 1936 in Genf spielte Walter Gieseking, der vom Orchestre de la Suisse Romande unter Ernest Ansermet begleitet wurde.
Berhard Billeter berichtet darüber in seiner Monographie Frank Martin. Ein Außenseiter der neuen Musik (Frauenfeld, 1970): „Die wichtigste Komposition der Periode, in welcher Frank Martin sich die Zwölftontechnik aneignete, ist zweifellos das Klavierkonzert. […] die Zwölftonelemente und übrigen Themen stehen noch zum Teil unverbunden nebeneinander. Deshalb kann man das Werk kompositionstechnisch noch nicht zum Reifestil rechnen. Dennoch ist es ein Meisterwerk, das zu Unrecht in Vergessenheit geriet. Bei der Uraufführung spielte Walter Gieseking den Solopart. Er war wohl der extreme Gegenpol zu einem Interpreten wie Dinu Lipatti, der sich mit einer Konposition jahrelang beschäftigte, bevor er sich getraute, sie öffentlich zu spielen. Gieseking lernte das Konzert in der unglaublich kurzen Zeit von wenigen Tagen und spielte es sehr gut. Dennoch, meint Frank Martin, habe er nichts von der Musik verstanden. Er habe ihm nach der Aufführung gesagt, es sei für ihn unangenehm, so viele falsche Noten spielen zu müssen.”
Christoph Schlüren
Für die Repertoire Explorer Studienpartitur kontaktieren Sie bitte Musikproduktion Jürgen Höflich.