

Kurt Weill
Der Lindberghflug / Der Ozeanflug
Kurz-Instrumentierung: 2 0 2 2 - 0 2 2 0 - Pk/Schl, Klav, Str
Dauer: 40'
Übersetzer: George Antheil, Lys Symonette
Libretto: Bertolt Brecht
Chor: SATB
Solisten:
Tenor, Bariton, Bass
Rollen:
Tenor (Lindbergh)
Bariton
Bass
Instrumentierungsdetails:
1. Flöte (+Picc)
2. Flöte (+Picc)
1. Klarinette in B
2. Klarinette in B
1. Fagott
2. Fagott
1. Trompete in B
2. Trompete in B
1. Posaune
2. Posaune
Pauken (+Schl)
Klavier
Violine I
Violine II
Viola
Violoncello
Kontrabass [Batteria: Piatti, Gong, Tamburo picc., 2 Tomtoms (Jazztrommeln) Gran Cassa]
Weill - Der Lindberghflug / Der Ozeanflug für Tenor, Bariton, Bass, gemischten Chor und Orchester
Gedruckt/Digital
Übersetzung, Abdrucke und mehr

Kurt Weill
Weill: Der Lindberghflug (Der Ozeanflug) für Soli:Tenor, Bariton, Bass, ChorSATB und OrchesterInstrumentierung: für Soli:Tenor, Bariton, Bass, ChorSATB und Orchester
Ausgabeart: Klavierauszug
Sprache: Deutsch
Musterseiten
Hörbeispiel
Werkeinführung
Schon mit 26 erkannte Kurt Weill, dass der Rundfunk die Voraussetzungen zu einer neuen Kunstgattung schaffte. Das Radiolehrstück Der Lindberghflug (Text: Bertolt Brecht) war ein Produkt dieser Erkenntnis. Es besteht aus 16 kurzen Abschnitten, deren kürzester kaum eine Minute dauert, und der längste vier Minuten lang ist. Diese schnelle Abwechslung von Solisten (Sprecher, Tenor, Bariton, Bass), Chorpartien und Instrumentalzwischenspielen sowie von Stilen – Rezitativ, Sprechgesang, dem Barock nachempfundene Chorpassagen, Weill’sche bitter-süße Melodien – sorgen für eine ungeheure dramatische Spannung. Kein Wunder, dass Weill auch szenische Aufführungen ins Auge fasste.