
Béla Bartók
Der wunderbare Mandarin
Kurz-Instrumentierung: 2 1 3 1 - 2 1 2 1 - Pk, Xyl, Hf, Cel, Klav, klTr, Rtr, grTr, Str
Dauer: 21'
Bearbeitet von: Roland Freisitzer
Instrumentierungsdetails:
1. Flöte
2. Flöte (+Picc)
Oboe (+Eh)
1. Klarinette in B (+Kl(A))
2. Klarinette in B (+Kl(A))
Bassklarinette in B
Fagott
1. Horn in F
2. Horn in F
Trompete in C
1. Posaune
2. Posaune
Basstuba
Pauken
Xylophon (+Trgl
T-T)
kleine Trommel
Rührtrommel (+Bck)
große Trommel
Celesta
Harfe
Klavier
Violine I
Violine II
Viola
Violoncello
Kontrabass
Der wunderbare Mandarin ist Béla Bartóks drittes und letztes Bühnenwerk. Er hat lange daran gearbeitet: die ersten Entwürfe entstanden 1917, die endgültige Fassung wurde erst 1931 abgeschlossen. Die Uraufführung fand jedoch schon 1926 in Köln statt; sie artete in einen Skandal aus und musste vom Programm genommen werden. Im darauffolgenden Jahr verfertigte Bartók eine Konzertsuite aus der Pantomime. Der ungarische Musikwissenschaftler György Kroó bezeichnet das Werk als „die Wasserscheide in der schöpferischen Entwicklung Bartóks. Im Mandarin bricht er endgültig mit den romantischen Überlieferungen und kehrt auch den für die Jahrhundertwende typischen künstlerischen Bestrebungen den Rücken.”
Bálint Varga