

Johann Sebastian Bach
Die Kunst der Fuge
Dauer: 30'
Bearbeitet von: Oriol Cruixent
Instrumentierungsdetails:
Marimbaphon
Vibraphon
Violine
Violoncello
Die Kunst der Fuge
Übersetzung, Abdrucke und mehr

Johann Sebastian Bach
Die Kunst der FugeAusgabeart: Dirigierpartitur

Johann Sebastian Bach
Marimbaphon (Die Kunst der Fuge)Ausgabeart: Stimme

Johann Sebastian Bach
Vibraphon (Die Kunst der Fuge)Ausgabeart: Stimme

Johann Sebastian Bach
Violine (Die Kunst der Fuge)Ausgabeart: Stimme

Johann Sebastian Bach
Violoncello (Die Kunst der Fuge)Ausgabeart: Stimme
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Werkeinführung
Der Komponist Oriol Cruixent spricht über seine Bearbeitung von Die Kunst der Fuge (BWV 1080):
>>Sich als Komponist mit diesem Meilenstein der Kompositionsgeschichte zu konfrontieren war eine besonders erfreuliche Gelegenheit, mich wieder mit den 23 Fugen, Canons und Kontrapunkten dieses Werkes zu beschäftigen. Besonders spannend entbloßte sich die Aufgabe, so ein etwa 90-minütiges Werk in eine 30-minütige Fassung zu komprimieren, ohne daß der Kern, die Essenz des Originals dabei verloren geht. Das führte mich zu einer einzigartigen Auswahl von acht "Sätzen", wodurch die ganze Palette an Kontrapunkt- und Kompositionsstilen aus der Originalfassung weiterhin erhalten bleibt. Um die Stimmigkeit dieser Auswahl zu intensivieren schaffte ich noch aus diesen acht Teilen einen dramaturgischen Bogen, angelehnt an die Strukturen der Vokalkompositionen der Renaissance (an denen sich auch Bach öfters angelehnt hat). So wird hier die volle vierstimmige Besetzung in den ersten fünf Kontrapunkten präsentiert, eine spätere Reduktion der Stimmen geschieht im sechsten und siebten Teil (jeweils auf drei- und zwei-stimmig reduziert), um am Ende mit der kronenden, unvollendeten vierstimmigen Fuge abzuschließen.
Ferner stellte sich die Überlegung der Besetzung, da Bach ja für dieses Werk keine konkrete Instrumentation vorgesehen hat. Das hat mir die Gelegenheit angeboten, eine klanglich aktuelle, besonders farbenreiche Fassung zu schöpfen, in der den Spannungsbogen zwischen moderne- (Vibrafon und Marimba) und historische Instrumente (Violine und Violoncello) akustisch geschaffen wird.<<
Dieses Werk wurde von der Bayerischen Staatsoper im Auftrag gestellt, und am 26. Juli 2016 im Cuvilliés-Theater München von Claudio Estay, Carlos Vera Larrucea, David Schultheiß und Jakob Spahn uraufgeführt.