

Oriol Cruixent
Fa Do
Dauer: 8'
Instrumentierungsdetails:
1.Violoncello
2.Violoncello
3.Violoncello
4.Violoncello
5.Violoncello
6.Violoncello
7.Violoncello
8.Violoncello
Fa Do
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Werkeinführung
Der Titel des Werks Fa Do spielt mit der doppelten Bedeutung von "Fa" und "Do", den beiden haupt Tonhöhen, die bei der Ausarbeitung des melodischen Materials verwendet werden, und dem Wort "Fado" (portugiesisch für "Schicksal"), einem Musikgenre, das in den 1820er Jahren in Portugal entstand, obwohl seine Ursprünge wahrscheinlich noch älter sind.
Die Komposition Fa Do basiert auf dem Rhythmus des "Samba da rua" (langsamer, eleganter Samba) und ist sowohl von der "saudade" (d.h. Melancholie, eine Stimmung, die in der populären Musik vieler mediterraner/lateinischer Kulturen wie der portugiesischen und ihres "Fado" zu finden ist) als auch von den sinnlichen und melancholischen Melodien der neueren brasilianischen populären Musik ("Bossa Nova") inspiriert.
Fa Do wurde für das belgische Oktett Ô-Celli mit dem Ziel geschrieben, die Möglichkeiten der Aufführungspraxis mit ausschließlich acht Violoncelli zu erweitern. Zu dem strukturellen Kontrapunkt, den Fugatos, den harmonischen und melodischen Strukturen wurde eine reiche Welt von Zupf- und Percussionseffekten hinzugefügt, um einen voll orchestralen Klang mit einem Hauch von authentischer brasilianischer "Escola de Samba"-Atmosphäre zu erreichen.
Fa Do wurde im Februar 2013 fertiggestellt und im April 2015 von Ô-Celli in Brüssel, Belgien, uraufgeführt.