

Erwin Schulhoff
Fünf Stücke für Streichquartett
Dauer: 14'
Bearbeitet von: Peter Vigh
Instrumentierungsdetails:
Sopransaxophon in B
Altsaxophon in Es
Tenorsaxophon in B
Baritonsaxophon in Es
Fünf Stücke für Streichquartett
Übersetzung, Abdrucke und mehr

Erwin Schulhoff
Altsaxophon in Es (Fünf Stücke für Streichquartett )Ausgabeart: Stimme

Erwin Schulhoff
Baritonsaxophon in Es (Fünf Stücke für Streichquartett )Ausgabeart: Stimme

Erwin Schulhoff
Fünf Stücke für StreichquartettAusgabeart: Dirigierpartitur

Erwin Schulhoff
Sopransaxophon in B (Fünf Stücke für Streichquartett )Ausgabeart: Stimme

Erwin Schulhoff
Tenorsaxophon in B (Fünf Stücke für Streichquartett )Ausgabeart: Stimme
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Werkeinführung
Die Fünf Stücke für StreichquarteDett aus 1923, Schulhoff's Komponistenkollegen und Jazz-Mitbegeisterten Darius Milhaud gewidmet, spiegeln diese musikalische Reise wider. Die Tempobezeichnungen der verschiedenen Sätze beziehen sich jeweils auf einen bestimmten Tanzrhythmus oder - charakter. Trotz der naheliegenden for- mellen Ähnlichkeit zu barocken Tanzsuiten bezieht Schulhoff einige ungewöhnliche Elemente mit ein – der einleitende Wiener Walzer zum Beispiel erklingt im Zweier- und nicht im Dreiertakt. Der zweite Satz ist wesentlich vielschichtiger angelegt als die schlichte Bezeichnung „Serenade“ erwartet ließe. Im dritten Satz beschwört Schulhoff Erinnerungen an sein Heimat- land auf, möglicherweise angeregt durch seine Rücksiedlung in seine Heimatstadt Prag 1923 nachdem er einige Jahre in Deutschland verbracht hatte. Das fünfsät- zige Werk setzt sich mit einer melancholi- schen Milonga (einer Art Tango) fort und schließt mit einer feurigen Tarantella.
Eine Aufnahme dieses Arrangements ist auf der CD In search of Freedom des Berlage Saxophone Quartet zu finden.