

Max von Schillings
Mona Lisa
Kurz-Instrumentierung: 3 3 3 3 - 6 4 3 1 - Heckelphon, Pk, Schl(4), Hf(2), Cel, Org, Mand, Str; Bühnenmusik: Gl, Hf, Mand, StrQu
Dauer: 150'
Text von: Beatrice Dovsky
Klavierauszug von: Heinz Ludwig
Widmung: Der Philosophischen Fakultät der Ruperto-Carola-Universität in Heidelberg in Dankbarkeit gewidmet
Chor: SATB
Rollen:
Ein Fremder (Francesco del Giocondo)
Bariton
Eine Frau (Mona Fiordalisa)
Sopran
Ein Laienbruder (Giovanni de' Salviati)
Tenor
Pietro Tumoni
Bass
Arrigo Oldofreni
Tenor
Alessio Beneventi
Tenor
Sandro da Luzzano
Bariton
Masolino Pedruzzi
Bass
Ginevra ad Alta Rocca
Sopran
Dianora
Sopran
Piccarda
Alt
Sisto
Tenor
weiters: Volk von Florenz
Nonnen von Santa Trinità
Mönche von San Marco (darunter Savonarola)
Diener.
Instrumentierungsdetails:
1. Flöte
2. Flöte
3. Flöte (+Picc)
1. Oboe
2. Oboe
Englischhorn
Heckelphon
1. Klarinette in B
2. Klarinette in B
3. Klarinette in B (+Bkl(B))
1. Fagott
2. Fagott
3. Fagott (+Kfg)
1. Horn in F
2. Horn in F
3. Horn in F
4. Horn in F
5. Horn in F
6. Horn in F
1. Trompete in C
2. Trompete in C
3. Trompete in C
4. Trompete in C
1. Posaune
2. Posaune
3. Posaune
Tuba
Pauken
1. Schlagzeug (Becken, gr. Trommel)
2. Schlagzeug (Glocken, Glockenspiel, Tamtam, Xylophon)
3. Schlagzeug (kl. Trommel, Tamburin)
4. Schlagzeug (Triangel)
1. Harfe
2. Harfe
Celesta
Orgel
Mandoline
Violine I
Violine II
Viola
Violoncello
Kontrabass
Glocken (Bühnenmusik)
Harfe (Bühnenmusik)
Mandoline (Bühnenmusik)
1. Violine (Bühnenmusik)
2. Violine (Bühnenmusik)
Viola (Bühnenmusik)
Violoncello (Bühnenmusik)
Schillings - Mona Lisa
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Max von Schillings
Schillings: Mona Lisa - op. 31Ausgabeart: Klavierauszug
Sprache: Deutsch | Italienisch
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Werkeinführung
Max von Schillings spielte im Deutschland der 1920 und Anfang der 1930er Jahre vor allem als Theater-Intendant und Dirigent eine große Rolle. In der Zeit von 1915 (Uraufführung) und 1933 (Max von Schillings Tod) zählte Mona Lisa mit über 1200 Aufführungen zu den internationalen Opernhits. Schillings unverhohlene Sympathie für den Nationalsozialismus verhinderte allerdings, dass sein größter – und im Grunde einziger – kompositorischer Erfolg, die Oper Mona Lisa, nach dem Zweiten Weltkrieg wieder in die Spielpläne zurückkehrte. Mona Lisa war Schillings vierte und letzte Oper. Zwar verwendete Schillings in dieser seiner vierten und letzten Oper weniger Stilmittel die der Musik Wagners entnommen sind, die Geschichte und die musikalische Inspiration holte er sich hier eher aus dem italienischen Verismo, was dem Zeitgeschmack um 1915 voll entsprach – nicht unähnlich den erfolgreichsten Werken von Korngold und Zemlinsky.
Erst mit ihrem Diebstahl aus dem Louvre 1911 avancierte Leonardo da Vincis Mona Lisa zum bekanntesten Gemälde der Welt. Zwei Jahre blieb das Gemälde verschwunden und sogar Künstler wie Picasso und Apollinaire wurden des Diebstahls verdächtigt. Die internationale Presse berichtete sehr ausführlich über den Raub und die Ermittlungen und auch Schillings wurde von der Faszination des Stoffes erfasst und beschloss eine Oper über die enigmatische Frau auf dem Gemälde zu schreiben.
Die österreichische Schriftstellerin, Schauspielerin und Kinderbuch-Autorin Beatrice von Dovsky verfasste das Libretto, das der Geschichte eine mystische, übernatürlich Aura verschaffte, in dem sie die Handlung im heute beginnen und enden lässt, den Bogen aber über die originale Geschichte der Gioconda spannt.
Synopsis: Ein ungleiches Paar besucht auf ihrer Hochzeitsreise den Louvre. Ihr Führer durch das Museum, ein Mönch, erzählt von den vielen Ereignissen, die 1492 stattfanden und dem Schicksal der rätselhaften Schönheit, genannt Mona Lisa. Es ist die Geschichte einer unglücklichen Ehe, voller Eifersucht, Geiz, Grausamkeiten; aber auch verbotener Romantik, die den Grund für ihr Lächeln enthüllt. Wieder in der Gegenwart wird klar, dass die unglückliche Besucherin des Louvre Mona Lisa sein muss.