
Manuela Kerer
Pierre Boulez, Notations
Generalherausgeber: Constanze Wimmer, Helmut Schmidinger
Die Notations spannen sich wie eine Klammer um das Lebenswerk des Pierre Boulez. 1945 komponiert der damals Zwanzigjährige die Klavierfassung, zwölf Stücke zu zwölf Takten à zwölf Tönen, ursprünglich nur, um sich über seinen gar zu akademischen Professor lustig zu machen. Über dreißig Jahre später dienen ihm aber gerade diese Miniaturen als Keimzellen für das gleichnamige Orchesterwerk, ein gigantisches „work in progress“, das bis heute nicht beendet ist.
„Listening Lab“ gibt allen, die Musik vermitteln wollen, vielfältige Materialien in die Hand, um Türen zu Schlüsselwerken der Moderne zu öffnen. Der vierte Band ist den Notations von Pierre Boulez gewidmet.