

Oriol Cruixent
Suite Iniciàtica
Dauer: 25'
Instrumentierungsdetails:
1.Schlagzeug
2.Schlagzeug
3.Schlagzeug
4.Schlagzeug
Suite Iniciàtica
Übersetzung, Abdrucke und mehr

Oriol Cruixent
1. Schlagzeug (Suite Iniciàtica)Ausgabeart: Stimme

Oriol Cruixent
2. Schlagzeug (Suite Iniciàtica)Ausgabeart: Stimme

Oriol Cruixent
3. Schlagzeug (Suite Iniciàtica)Ausgabeart: Stimme

Oriol Cruixent
4. Schlagzeug (Suite Iniciàtica)Ausgabeart: Stimme

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Werkeinführung
Die Suite Iniciàtica ist eine dreiteilige Komposition, die dem ältesten Zweck des Schlagzeugspielens gewidmet ist und somit einen musikalischen Weg vorschlägt, das Unbekannte zu erreichen, d.h. einen Bewusstseinszustand, der frei von jeder Gedankenform und vollständig im gegenwärtigen Moment verwurzelt ist. Die Suite Iniciàtica wurde von der Bayerischen Staatsoper (OPERcussion) in Auftrag gegeben und im März 2015 fertigkomponiert.
Teil I: Quodlibet. Wie die historischen Quodlibets aus dem Barock ist Quodlibet ein Divertimento, das verschiedene Melodien und Harmonien unterschiedlicher, meist populärer Herkunft kombiniert. Quodlibet wurde aus Musikmaterial komponiert, inspiriert von Tanzrhythmen des Mittelalters sowie von Harmonien der Vokalmusik der Renaissance.
Teil II: Alquímia (d.h. Alchemie) ist eine Hommage an den alten Zweig der Naturphilosophie, der sich unter anderem mit der Transmutation (Umwandlung) von Metallen und anderen Elementen beschäftigt hat. Bei jedem alchemischen Prozess war der Weg, der Prozess der Transmutation selbst viel wichtiger als das Ziel. Somit diente die Transmutation als Metapher für den Prozess des Erreichens eines Zustands bewusster Präsenz, und wurde symbolisch durch das Metall Gold repräsentiert. In der Komposition Alquímia findet eine Transmutation von musikalischen Themen aus dem vorherigen Quodlibet und aus dem folgenden Èxtasi Hemiòlic statt, und zwar genau im goldenen Schnitt der gesamten Suite.
Teil III: Èxtasi Hemiòlic (d.h. hemiolische Ekstase) ist in Form einer vierstimmigen Fuge für zwölf afrikanische Trommeln aufgebaut. Diese Komposition wurde von den afrikanischen Trommelritualen inspiriert, die verwendet werden, um durch komplexe hemiolische Rhythmen einen Zustand kollektiver Ekstase (d.h. einen Zustand kollektiver bewusster Präsenz) zu erreichen.
Was braucht man, um dieses Werk aufzuführen?
INSTRUMENTATION
Perc 1**: Vibraphone 1, Percussion ad lib. (for ex. Darabouka), 3 Drums Soprano*, 3 Drums Alto*
Perc 2**: Vibraphone 2 (shared with Perc. 3 on “Alquímia”), Percussion ad lib. (for ex. Tupan), Energy Chime high G (ca. 1568Hz), Low Drum (Floor Tom or GC), 3 Drums Tenor*, 3 Drums Bass*
Perc. 3: Marimba, Energy Chime high G (ca. 1568Hz), 3 Tibet Bowls (low octave C#-F-A, dark sounding, 3 Gongs or Orchester Schalen or Plates possible), Tam-tam, Vibraphone (shared with Perc. 2 on “Alquímia”), African Bell (big, not too bright sounding. It should sing! Ideally use a handmade original one)
Perc. 4: Tambourine (or similar, a sound of Middle Age Dance should be achieved), Low Drum (Floor Tom or GC), Waterphone, Wind Gong, Gong in G (big, very low octave, ca. 98Hz), Gong in B (big, very low octave.) - (Gong or Orchester Schalen or Plates possible), One shot shaker, 3 Cow-Bells, Shekere (tip: use two different ones, to allow easier dynamic changes between f and p)
* Drums: total amount of 12 drums, divided in 4 groups of 3. Use original ones, (i.e. wood Djembes) or a combination. The lowest ones should sound big (Floor Tom-size, or even BD).
Although the entire "timbre" spectrum from Bass to Soprano should be homogeneous, preferably earthy, it is desired to give every group of three its own "voice", its own character, by accurate choosing of every drum.
** Alternative:
Perc 1: (2 Pairs of Bongos + 2 Congas): Soprano: Bongo Macho + Bongo Macho + Bongo Hembra / Alto: 2 Congas + Bongo Hembra
Perc 2: Tenor: 3 Timbales / Bass: 3 big Djembes or 2 Pow Wows (90cm & 60cm + 1 Djembe)