

Gustav Mahler
Totenfeier
Kurz-Instrumentierung: 3 3 3 3 - 4 3 3 1 - Pk, Schl(2), Hf, Str
Dauer: 20'
Generalherausgeber: Karl Heinz Füssl
Herausgeber: Rudolf Stephan
Instrumentierungsdetails:
1. Flöte
2. Flöte
3. Flöte (+Picc.)
1. Oboe
2. Oboe
Englischhorn
1. Klarinette in B
2. Klarinette in B
Bassklarinette in B
1. Fagott
2. Fagott
3. Fagott
1. Horn in F
2. Horn in F
3. Horn in F
4. Horn in F
1. Trompete in F
2. Trompete in F
3. Trompete in F
1. Posaune
2. Posaune
3. Posaune
Kontrabasstuba
Pauken
Schlagzeug (2): Triangel, Becken, Tam-Tam, große Trommel
Harfe
Violine I
Violine II
Viola
Violoncello
Kontrabass
Mahler - Totenfeier für Orchester
Gedruckt/Digital
Übersetzung, Abdrucke und mehr

Gustav Mahler
Mahler: Totenfeier c-Moll für OrchesterInstrumentierung: für Orchester
Ausgabeart: Dirigierpartitur
Bindungsart: Hardcover

Gustav Mahler
Mahler: Totenfeier c-Moll für OrchesterInstrumentierung: für Orchester
Ausgabeart: Studienpartitur

Gustav Mahler
Mahler: Totenfeier c-Moll für OrchesterInstrumentierung: für Orchester
Ausgabeart: Partitur
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Hörbeispiel
Werkeinführung
Gustav Mahlers Todtenfeier (so Mahlers Orthografie des Titels) war ursprünglich 1888 als erster Satz einer neuen Symphonie in c-Moll konzipiert worden. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Mahler seit seinem Jugendwerk, der Kantate Das klagende Lied von 1880, kein groß dimensioniertes Werk mehr geschrieben.
Auf Drängen von Marion von Weber, der Gattin des Enkels des berühmten Komponisten, nahm Mahler in Leipzig wieder seine kompositorische Tätigkeit auf: dies führte zu den ersten der Wunderhornlieder und zu jenen Werken, die wir heute als Symphonie Nr. 1 und als 1. Satz der Symphonie Nr. 2 in c-Moll kennen.
Zu diesem ersten Satz hat Mahler nach Vollendung des gesamten Werkes einen Programmentwurf geschrieben:
„Am Grabe eines geliebten Menschen. Sein Kampf, sein Leiden und Wollen zieht am geistigen Auge vorüber. Fragen drängen sich auf: Was bedeutet der Tod – gibt es Fortdauer?”
Mahler dirigierte die Todtenfeier als eigenständiges Werk nur einmal, am 16. März 1896 in Berlin – also nach der Uraufführung der vollständigen Symphonie Nr. 2 (13. Dezember 1895).
Mahler hatte offensichtlich noch immer poetische Assoziationen zu dieser Komposition. Auf dem Programm standen ferner die Lieder eines fahrenden Gesellen und die Symphonie Nr. 1; Seine Vertraute Natalia Bauer-Lechner erinnerte sich: „Der Inhalt aller dieser Nummern ist ein so tief schmerzlicher und tragischer, dass Gustav selbst sagte: es müsse einer ganz zerschmettert sein, das das gehört hat” […]
Bei diesem Anlass wurde die Todtenfeier zweifellos aus dem handgeschriebenen Aufführungsmaterial (Partitur und Stimmen) gespielt, das im vorangegangenen Dezember für die vollständige Symphonie verwendet worden war: im Programm heißt das Werk „,Todtenfeier” (I. Satz aus der Symphonie in c-Moll für großes Orchester)”.