

Oriol Cruixent
Trinoctium
Kurz-Instrumentierung: 0 0 0 0 - 0 0 0 0, str
Dauer: 30'
Solisten:
percussion
Instrumentierungsdetails:
Violine I (16 Spieler)
Violine II (14 Spieler)
Viola (12 Spieler)
Violoncello (10 Spieler)
Kontrabass (8 Spieler)
Trinoctium
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Werkeinführung
Trinoctium (lat. drei Nächte) ist ein Concerto für Schlagzeug und Streichorchester in drei unabhängige Teile gegliedert: Ante Lucem, Soledat ran del mar und Bacchanalia. Trinoctium umfasst zwei Kadenzen für Schlagzeug solo: die erste, Cadenza für Vibraphon solo, wird nach Teil II: Soledat ran del mar aufgeführt; die zweite, für Percussion ist im Teil III: Bacchanalia integriert.
Trinoctium wurde 2006 vom Deutschen Kammerorchester Berlin in Auftrag gegeben und am 10. Mai 2007 in der Berliner Philharmonie mit dem Deutschen Kammerorchester Berlin unter der Leitung von Markus Poschner und Claudio Estay am Schlagzeug solo uraufgeführt.
Teil I: Ante Lucem (lat. Vor dem Licht) lädt den Zuhörer ein, sich auf die Suche nach Licht, nach dem Ursprung, nach Klängen unbekannter Welten zu begeben. Eine Suche, die manchmal quälend, verzweifelt und sogar obsessiv wird.
Teil II: Soledat ran del mar (katalanisch, Einsamkeit am Meer) ist eine kontemplative Nachtreise von betont introspektivem Charakter. Konzeptuell wurde dieses Werk aus klanglichen und rhythmischen Elementen der Natur selbst erstellt, um diese später im Kompositionsprozess rhythmisch und strukturell zu systematisieren. Seinerseits wurde die erste Kadenz Cadenza für Vibraphon aus Elementen vom vorherigen Soledat ran del mar sowie aus Teil III: Bacchanalia komponiert, beleuchtet durch das Prisma des Jazz, und aufgebaut über einer rhythmischen Basis dessen Fluss barocker Passacaglias hervorruft.
Teil III: Bacchanalia (lat. bacanal) ist das Fest des Weingottes Bacchus, auch als Dionysos bekannt. Bacchanalia erinnert an ein nächtliches Musikfest und wurde inspiriert von Rhythmen balkanischen Ursprungs, die im Kompositionsprozess durch eine komplexe Struktur aus ungerade Takten und intensivierenden rhythmischen Elementen angereichert wurde. Entlang Bacchanalia werden zwei deutlich unterschiedliche musikalische Atmosphären gegenübergestellt; eine Dualität, die sich nicht auflöst, bis die Schlagzeug Kadenz erreicht ist, wo die letzte kulminierende Wildheit entfesselt wird.
Was braucht man, um dieses Werk aufzuführen?
INSTRUMENTATION
Part I: Ante lucem (ca 6 min)
Percussion (Susp. Cymbal, China cymbal, Tam-tam ca. 60” -optional Wind Gong or China Cymbal 22”, 5 Wood Blocks, Guiro, Vibraphone)
Strings
Part II: Soledat ran del mar (ca. 10 min) + Cadenza (ca. 3 min)
Percussion (Wind Chimes, Sizzle cymbal, Tam-tam ca. 60” -optional Wind Gong or China Cymbal 22”, Gran Cassa, 2 Bongos, 3 big octave Crotales in G#-A#-B, 5 Tubular bells in C-A-C-C#-D, Vibraphone)
Strings
Part III: Bacchanalia (ca. 8 min + ca. 3 min perc. cadenza)
Percussion (Susp. Cymbal, 1 China opera Gong, 1 Tibetan Bell, 2 Cow-bells, 1 Wood-Block, 4 Bongos, 1 Floor Tom-tom 16”, 1 Darabouka,
Arabic jingle bells attached to a Hi-hat machine)
Vln. I Solo, Vln. II Solo, Vla. Solo, Vc. Solo
Strings
(Strings):
Violin I (min. 6, max. 16)
Violin II (min. 5, max. 14)
Viola (min. 4, max. 12)
Violoncello (min. 4, max. 10)
Contrabass (min. 2, max. 8)