

Michael Wahlmüller
Symphonische Allegorie "Mens agitat molem"
Kurz-Instrumentierung: 2 2 2 2 - 2 2 0 0, timp, str
Dauer: 11'
Instrumentierungsdetails:
1.Flöte
2.Flöte
1.Oboe
2.Oboe
1.Klarinette
2.Klarinette
1.Fagott
2.Fagott
1.Horn
2.Horn
1.Trompete
2.Trompete
Pauken
Violine I (6 Spieler)
Violine II (6 Spieler)
Viola (4 Spieler)
Violoncello (4 Spieler)
Kontrabass (2 Spieler)
Symphonische Allegorie "Mens agitat molem"
Gedruckt/Digital
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Michael Wahlmüller
Symphonische Allegorie "Mens agitat molem"Instrumentierung: für Kammerorchester
Ausgabeart: Dirigierpartitur
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Werkeinführung
Die Symphonische Allegorie "Mens agitat molem" entstand im August 2015 während eines einmonatigen Aufenthaltes in der Villa Stonborough-Wittgenstein (Künstleratelier des Landes Oberösterreich) in Gmunden und ist für den Kompositionswettbewerb des Wiener Concert-Vereins anlässlich dessen dreißigjährigen Bestehens konzipiert worden, den ich mit diesem Werk gewonnen habe. Das Werk ist dem Wiener Concert-Verein gewidmet und wurde im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins uraufgeführt.
Der Titel, welcher dem Werk voransteht, ist der "Aeneis" von Vergil entnommen: "Der Geist bewegt die Materie." Dieser Ausspruch war für mich in zweierlei Hinsicht passend: Einerseits meine ich, dass es genau diese Eigenschaft ist, die man einem Ensemble zu dessen Jubiläum wünschen sollte. Andererseits steckt darin auch ein Grundgedanke dessen, was mir selbst mit meinen Kompositionen am Herzen liegt. Die Struktur des Werkes bezieht sich auf eine Reihe von zehn Akkorden, die auch jeweils mit Taktarten verbunden sind. Das zieht sich thematisch durch das in fünf Abschnitte gegliederte Werk. Einer meiner wesentlichen Ansprüche an eine Komposition ist es, meinen Personalstil mit einer klaren, vorgedachten Struktur, die zum Gestaltungsprinzip wird, zu verbinden und zwischen diesen vorgefassten Elementen sehr persönliche und emotionale Inhalte zu kreieren. Damit erklärt sich, warum der Titel dieses Werkes auch sehr individuell zu meinem Weg des Komponierens passt. Nirgendwo ist es möglich, Rationalität und Emotionalität so authentisch zu verbinden wie in der Musik. Darin liegt für mich der Eros dieser Kunst.