
*7. Mai 1833
†3. April 1897
geboren am 7. Mai 1833 in Hamburg, Deutschland
gestorben am 3. April 1897 in Wien, Österreich
Bereits in seiner Kindheit wurde Johannes Brahms als Wunderkind gefeiert. Im Jahre 1843 spielte er zum ersten Mal in der Öffentlichkeit. In einem Zeitungsartikel feierte Robert Schumann den erst 20-jährigen Komponisten enthusiastisch. Weiters setzte sich Schumann bei einem renommierten Verlag dafür ein, einige Werke von Brahms zu publizieren. Dieses persönliche Engagement machte Brahms quasi über Nacht berühmt. Die Verleger waren jedoch nach der ersten, eher erfolglosen Publikation vorsichtig. Darüber hinaus galt Brahms Klaviermusik als schwer spielbar. Dieses Bild sollte sich jedoch in den nächsten Jahren ändern.
Neben seiner kompositorischen Arbeit war Brahms in Detmold als Chorleiter und Klavierlehrer, ab 1863 Chormeister der Wiener Singakademie tätig, 1873–1875 leitete er den Wiener Singverein. Allerdings verdienten Brahms und seine Verleger inzwischen mit den Kompositionen so viel Geld, dass Brahms sich auch ohne feste Engagements finanziell über Wasser halten konnte.
In den letzten Jahren komponierte Brahms hauptsächlich Kammermusik. Aufgrund seines Schaffens zählte er zu den führenden Persönlichkeiten der internationalen Musikszene, was ihm sowohl als Dirigent, Komponist und Pianist großen Ruhm einbrachte. Auch heute gilt Johannes Brahms als einer der größten Komponisten des 19. Jahrhunderts. Er komponierte vier Sinfonien und mehrere Solokonzerte. Weiters entstanden viele Werke im Bereich der Kammermusik, der Klaviermusik, der Oratorien- und Chormusik sowie Lieder.